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Am Rheinufer - Rheinfelder Rheinufer-Rundweg

Gwild und Aufstiegsgewässer am Rhein

Überblick

Was ist denn ein Gwild? Mag sich manch einer fragen. Und wozu braucht es ein Aufstiegsgewässer?


Das Gwild ist eine Muschelkalkformation, deren Felsbänke bereits vor dem Kraftwerkbau bei Niedrigwasser aus dem Fluss ragten und erhebliche Stromschnellen erzeugten. Im Rahmen des Neubaus des Wasserkraftwerkes in Rheinfelden wurde ein erheblicher Teil dieser Felsbänke abgetragen.


Als Ausgleich für den wertvollen Lebensraum wurde ein großzügiges Fischaufstiegs- und Laichgewässer errichtet. Dieser kleine, künstliche Fluss ermöglicht es den Fischen, die Staumauer des Kraftwerks zu umgehen und flussaufwärts zu schwimmen. Stromschnellen, Kiesinseln und Tiefwasserzonen sowie eingebrachtes Totholz und Weiden auf den kleinen Inseln machen diesen neuen Lebensraum attraktiv.


Von den Aussichtsplattformen auf deutscher Seite lassen sich Gänsesäger, Flussregenpfeifer und Kormorane beobachten. Am Rheinuferrundweg entlang stehen Informationstafeln, die das Kraftwerk, die Geologie, die Fische im Rhein, den Biber und vieles mehr vorstellen. Das Kraftwerk Rheinfelden wurde 1898 als erstes europäisches Großwasserkraftwerk gebaut. Eine Turbine und eine Schalttafel aus der Anfangszeit sind im Ausstellungspavillon auf deutscher Seite zu besichtigen und auch auf der schweizer Seite gibt es ebenfalls ein Informationszentrum.



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